Facilitation

Unser neuer Kurs auf LinkedIn Learning: Facilitation.

Wir wollen alle erfolgreiche Meetings, Workshops und Projekte.

Und wie das geht, das zeigen wir in diesem Kurs. In unserem Projektmanagement-Trainings, den LinkedIn-Video-Trainings und auch ansonsten widerholen wir uns wie ein Papagei. Facilitation ist eine Geheimwaffe, sagt das Projektmagazin, naja, ich im Projektmagazin 😉

Aber ich glaube daran. Wir glauben daran.

Einfach #Machen und erfolgreich sein.

Die Zukunft von openPM

Mal umgekehrt: erst auf LinkedIn und dann hier: Die Zukunft von openPM

Mit openPM (https://www.openpm.info/) ist ein Freigeist im Business/Projektmanagement-Umfeld entstanden. Eine Community, die Wert auf das freie Teilen und Offenheit legt. Und das seit 10 Jahren. Eng verwoben mit den PM-Camps.

Aber auch wir haben unsere Krisen und Probleme.

Aktuell fragen wir uns, ob das Wiki mit dem wir gestartet sind noch die zeitgemäße Antwort ist. Wir diskutieren wie viel Social Media wir brauchen oder wie weit wir uns davon wieder emanzipieren wollen.

Es gibt kein richtig und kein falsch.

Wir suchen Ideen, wie wir einen freien Austausch in Business/Projekt/Prozess-Managementthemen künftig schaffen können. PM-Camps und Veranstaltungen sind ein Weg, aber was wollen wir darüber hinaus? Ein Stack Overflow für Projekte? Ein Forum? Oder doch eine Wissensdatenbank á la Wiki?

Bitte gebt Euren Input hier. Helft uns diese Diskussion zu befruchten.

Wir profitieren alle davon…

#PMDE #Projektmanagement #Teilen #knowledgemanagement #business #community #openPM

Und wieder in den Top10

In der Leadership Edition der beliebtesten Kurse auf LinkedIn Learning findet sich diesmal die Business Visualisierung. Und bis 30.11. ist diese wieder kostenlos freigeschaltet. Also: here we go…

Und apropos Business Visualisierung – hab ich da schon unser Buch (Amazon Affiliate Link) erwähnt?

PM-Training als Personalentwicklung

In der vergangenen Woche durfte ich das Team eines Kunden 2-Schulungstage (verteilt auf 3 Arbeitstage durch ein Projektmanagement-Training begleiten. Für die Tage hatten wir kein strenges Curriculum, sondern die Vorgabe war eher als Personalentwicklungs- und Förderungsmaßnahme gedacht. Entsprechend haben wir den Titel „Projektmanagement“ mehr als Thema/Motto verstanden und nicht als harte Vorgabe. Aufgrund der Hinweise und Wünsche des ersten Tages, konnten die Inhalte dann teilnehmerspezifisch für die folgenden Tage angepasst werden.

Nachdem es sich um ein verteiltes Team handelte, haben wir auch MIRO intensiv genutzt- hier ein Eindruck von einem unserer Boards:

Ich bin ja nicht unbedingt ein „Zertifizierungsfan“, aber ein so flexibel gestaltetes interaktives Schulungsangebot kann sicher einen wertvollen Beitrag für alle Teilnehmer leisten. Und wenn sie mich nicht alle angelogen haben (was ich jetzt nicht glaube), dann waren die Tage nicht nur intensiv und zielführend, sondern auch der Spaß in der Gruppe und am Lernen kam nicht zu kurz.

Wir haben ganz gezielt versucht auch über das Kursende hinaus Impulse zu setzen.

Vielen Dank, dass ich dieses Team auf ihrer Reise ein Stück begleiten durfte.

Agiles Projektmanagement auf LinkedIn Learning

Gerade wurde unser Kurs „Agiles Projektmanagement“ im Rahmen der Reihe »Beliebteste Kurse auf LinkedIn Learning« vom 1.9. bis 15.10.2021 für den deutschsprachigen Raum freigeschaltet, d.h. auch ohne Premium-Account habt Ihr kostenlos Zugriff auf den Kurs.

Daneben läuft weiterhin die Microsoft-Kampagne in deren Rahmen unser Lernpfad „Projektmanager:in werden“ ebenfalls kostenlos freigeschaltet ist.

Also los, was hält euch noch ab?

3-C in Project Management

As I am just preparing an English training in project management I am trying to sort my thoughts. I do not want to focus on traditional vs. agile (or even hybride), I would like to focus on what really counts in any kind project management and this is what I would call the 3-C approach, setting a clear focus in three areas – the three Cs:

  • Common Sense
  • Context
  • Communication

I have to admit: these three seem to be quite trivial but even knowing better we are loosing track on those so easily. Actually they even do not seem to be project management specific. But in complex challenges as projects are they are so important.

But let us have a short look on them.

Common Sense

Obviously we should practice common sense in everything. But do we really do that? Nothing against intuition but there are so many biases affecting our perception that we should be aware of.

Having a look on the agile manifesto most of its messages also seem to be just common sense. Even a traditional old school project manager would agree with most of them but why did theys became such a milestone for agile project management? (Got the irony?) Well, practice of traditional project management often became something very formal and bureaucratic. Focus on customers, working results and collaboration got lost. Of course that was not the fault of traditional project management, that´s just the fault of bad practice. And we can find bad practice anywhere – even in agile project management.

A last aspect of common sense I would like to reflect here: Due to their importance and complexity it should be quite obvious that we should try to face projects systematically and in a professional way (independent of the school we are following). Honestly, even this simple truth has to be recalled in our minds from time to time.

Context

Context is everything. There is no simple truth (beside the 3Cs). Most questions can only be answered with yes or no for a specific context. Even that 1+1=2 is only true in our sense of mathematics. The tricky thing with projects is that we usually don´t really know our context enough. That is a major difference to routine jobs and processes. There we do not even have to think about the context – it is a fixed setup. But projects are different. We have to explore the context first. And even worse: the context might not be something fix and can change anytime.

In my personal opinion even the choice of our project management approach (traditional/agile/hybride) should always be the result of our context. Too often this is handled differently: we are pressing our projects and their respecting context in our ideological setup. And later we wonder why we failed.

Communication

The last of the three Cs is communication. Any kind of collaboration needs communication. If we try to explore our context, try to learn, try to solve our problems, try to convince others, and so on. We always depend on communication.

In any complex area we can only reach transparencey through communication.

Again my personal opinion: one of the major success factors in SCRUM is the institutionalization of communication. Daily standups, retrospectives, etc. are a booster for our communication. They are the opposite of paper work and status reports. We shouldn´t take so much political care of the colour of our traffic lights in a status report and focus on our common understanding shared e.g. in our daily or any other form of communication. If a working commuication model is in place, the choice of our project management approach is less important.

There is nothing right or wrong on the various approaches of project management. In the end we well only be asked: Did we succeed? Did we reach our goal?

To be honest: even a perfect implementation of project management might fail. But the 3Cs, I mentioned here, can help to raise the probabilty to succeed – and not only in project management. Loosing the focus on them is a short track to failure.

Modelle und Modellbildung

Über Modelle und Modellbildung war hier schon das eine oder andere Mal die Rede, z.B. hier.

Einer meiner Lieblingssätze dabei: Modelle sind beliebig falsch.

Deswegen sind Modelle trotzdem sinnvoll und nützlich. Sie helfen uns die Welt zu verstehen, aber sie liefern halt nur eine Perspektive auf die Welt und sie neigen zu Vereinfachung.

Nur ihrer Grenzen sollten wir uns stets bewusst sein.

Also mal wieder Modelle und Modellbildung.

Hinnen und Hinnen (Amazon Affiliate Link) geben ein paar hilfreiche Tipps zum Umgang mit Modellen:

  1. Halten Sie stets Ausschau nach neuen Modellen
  2. Kutivieren Sie ein pluralistisches Verständnis von Modellen
  3. Scheuen Sie sich nicht, etablierte Modelle weiterzuentwickeln
  4. Vergessen Sie niemals: The map ain´t the territory
  5. Nutzen Sie die Modelle als visuelle Templates

Experiment beendet

Hm, einerseits ist es beruhigend das plumpe Experimente, wie die Spiegel-Bestsellerlisten hier nicht funktionieren, andererseits was funktioniert noch?

Aufgerufen werden vor allem die aktuellen Post und ein paar Klassiker:

Was ist da los mit der Business Visualisierung?

Den LinkedIn-Learning Kursen?

Oder unserem Hörbuch?

Best of… Projektleiter „P“ – Wie entstehen Projekte?

Als kleine Fingerübung entstand dieses Erklärvideo über die Entstehung von Projekten.

Mal schauen, vielleicht wird das auch eine lose Video-Reihe hier im Blog. Solche Trainingsvideos sind ein Beispiel für visuelle Kommunikation, deren Bedeutung immer mehr zunehmen wird und deren Einsatzmöglichkeiten immer vielfältiger und auch einfacher werden.

Gelesen: Katastrophenmanagement

Alexander Siedschlag, Rosemarie Stangl, Katastrophenmanagement: Eine wissenschaftliche Einführung, Hamburg 2020, ISBN-13: 9783347179301 (Amazon Affiliate Link)

Statt noch ein Buch über Risikomanagement oder Projektmanagement zu lesen, ist es manchmal wesentlich anregender in ein benachbartes Regal zu greifen, statt erneut in der eigenen Blase zu bleiben und sich gegenseitig selbst zu bestätigen. Das „Katastrophenmanagement“ entstammt der Sicherheitsforschung und versteht sich als eine wissenschaftliche Einführung, steht also in einem Nachbarregal und nicht im PM-Sumpf.

Ja, es ist ein akademisches Buch und die Ländervergleiche und politischen Betrachtungen haben mich jetzt weniger interessiert, aber das ist ja vollkommen ok, weil nicht mein Anspruch. Die grundlegenden Schulen und Analysemethoden, Katastrophenkommunikation und das Resilienzkonzept hingegen schon.

Wir kennen klassische Risikobetrachtungen die mathematisch das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit (Likelihood) und den verbunden Auswirkungen (Impact) bilden. Das Disaster Risk Model zeigt, dass man sich auch mit anderen Ansätzen mit der Risikothematik befassen kann:

Jetzt ist so ein Venn-Diagramm, dass die Schnittmenge aus Gefährdung, Exponiertheit und Verletzlichkeit betrachtet nicht so einfach modellierbar wie ein mathematisches Produkt, zeigt aber, dass es sich darüber nachzudenken lohnt, ob es nicht noch andere Faktoren gibt, die wir in die Risikobetrachtung einbeziehen sollten und warum – zum Teufel – müssen diese Faktoren multiplikativ verknüpft sein? Weil es einfach ist?

Ich muss gestehen, dass es noch ein weiteres Motiv für die Lektüre gab: Neugier, denn Alex Siedschlag kenne ich schon aus Schulzeiten. wir haben gemeinsam Abitur gemacht, waren gemeinsam bei der Bundeswehr und haben uns lose im Auge behalten. Insofern war eine solche Einführung auch der willkommene Anlass in sein Metier zu schnuppern. Alex ist heute Professor für Homeland Security an der Penn State University. Zugegebenermaßen musste ich schmunzeln, als ich bei der Beschreibung des Szenariotrichters dann eine Abbildung gefunden habe, die ich vor langer Zeit mal für einen Wikipedia-Artikel gebaut habe (siehe Foto oben) – selbstverständlich ordentlich zitiert, auch wenn die Wikipedia in wissenschaftlichen Kreisen ja eher verpönt ist, aber meine Grafik hat es immerhin in das „Katastrophenmanagement“ geschafft. Die inhaltlichen Belegstellen sind selbstverständlich wissenschaftlicher Natur, aber die Darstellung wurde übernommen.

Für mich wertvolle Inputs waren u.a. die Unterscheidung von Krise und Katastrophe, das Sieben-Phasen-Modell nach Chapmann oder die Impact-Zonen nach Tiryakian. Psychologische Aspekte und systemische Betrachtungen bis hin zum Resilienzkonzept hatten naturgemäß eine hohe Überschneidung zu meinem persönlichen Hintergrund (habe doch Organisationspsychologie (im Nebenfach) durchaus studiert).

Das Buch hält was es verspricht und – ja – es hat auch schon kritische Bezüge zu COVID-19:

„In diesem Zusammenhang wird wiederum deutlich, dass COVID-19 im Bereich des planerisch durchaus vorstellbaren und Antizipiertem lag. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht besteht die katastrophale Qualität dieser Pandemie eben auch darin, dass über Jahrzehnte hinweg verfolgte Risikomanagementstrategien entweder nicht (mehr) Praxis bereit waren, nicht kohärent angewandt wurden oder nicht wie vorgesehen griffen (…).“

Diese inhaltliche Aktualität ist bemerkenswert. An anderer Stelle habe ich sie allerdings vermisst: Die Rolle von Blogs und Web 2.0 in der Gefahrenkommunikation ist überholt. An ihre Stelle ist längst Social Media getreten, schneller als die zitierte Fachliteratur nachziehen konnte. Alles in allem aber nur eine Kleinigkeit, die den Gesamteindruck nicht schmälert.



bernhardschloss.de